Ihr habt es vielleicht bemerkt; ich habe einige Wochen nicht geschrieben. Wir hatten einen schönen Sommer! Und schön anstrengend auch (dieses Wort wird zu meinem Alltagsbegleiter!). Mit viel Gartenzeit, Grillgästen, Urlaub, Poolplantscherei und sonstigem. Zum Schreiben blieb aber keine Zeit; es gab so viele andere Dinge zu tun! Das war so wie mit dem Abnehmen: Wenn man 5 Kilo zuviel hat, fühlt man sich schlecht; und belohnt sich dafür wenigstens mit einem leckeren Lieblingskuchen. Dann ist das 6. Kilo nicht mehr weit und wenn diese Grenze erstmal geknackt ist, dann ist es sowieso egal, ob man 6 oder 10 Kilo mehr drauf hat… Weiterlesen…


Zur Zeit bin ich ein Quabbelwabbel, mein Gesicht ist innerlich zugeschwollen und aufgedunsen. Der Heuschnupfen, der mich schon ewig behelligt, gibt alles und damals brachte er auch direkt seine Kumpels mit: Die Neurodermitis, Allergien gegen Gott und die Welt, Asthma und Dyshidrosis (kleine Wasserbläschen zwischen den Fingern). Ich habe alles versucht, um diese Seuchen loszuwerden und durch diverse Therapien konnte ich sie stark verbessern oder sogar eliminieren (z.B. Hyposensibilisierungen, Eigenblut-Behandlungen, Ausleitungen, Bio-Resonanz-Therapien, usw. usw.). Auch die Schwangerschaften haben zu einer positiven Veränderung der Allergie-Intensität beigetragen, aber dieser Heuschnupfen macht mich dieses Jahr mal wieder fertig! Zu gut erinnere ich mich an blutig gekratzte Kniekehlen und Armbeugen, an Atemnot, an verschorfte Hände, weil ich die Bläschen aufgekniept hatte; alles sehr unerfreulich. Ich hatte immer Angst davor, das an meine Muckligen weiter zu vererben, aber bisher sind sie verschont, toi toi toi. Daran ist ja auch Herr Lampenhügel maßgeblich beteiligt, der glücklicherweise genau nichts von alldem hat(te).  Weiterlesen…


Der Muck geht, seitdem er 2.5 Jahre alt ist, gerne in den Kindergarten. Einige Wochen nach seiner Eingewöhnung im letzten Spätsommer wurde dieser Frieden aber schon getrübt. Das Ganze zieht sich nun seit fast 5 Monaten und uns gehen die Mittel aus, daher schreibe ich darüber.

Ende letzten Jahres erzählte er mir erstmalig, dass ein großer 6-Jähriger ihn ‚mitnehmen will‘. Ich sagte erfreut: ‚Na das ist doch toll, dann mag er Dich und will mit Dir spielen!‘. Heftiges Kopfschütteln. ‚Neiin Mamaa! Der will mich wegnehmen! Ich habe Angst!‘ Oh; was war das bitte?! Der Muck ist nicht ängstlich; er ist ein draufgängerischer Chaot, aber friedvoll dabei! Und dass ihn mal ein größeres Kind piesackt, kommt vor. Ich wollte der Sache nicht zuviel Gewicht beimessen und ihm außerdem die Gelegenheit dazu geben, sich selbst zu behaupten. Das kann er eigentlich ganz gut! Daher beließ ich es dabei.

BESTANDSAUFNAHME – HARMLOSE HÄNSELEI ODER IST DAS MEHR?
Wenige Tage später sprach der Muck dasselbe wieder aus: Der Junge wolle ihn mitnehmen, was ihm Angst bereite. Er konnte sehr gut imitieren, wie unfreundlich der Große zu ihm sprach. Ich berichtete Herrn Lampenhügel und wir befragten den Muck und seine große Schwester; sie besucht schließlich denselben Kindergarten und der ist überschaubar. Sie erzählte, dass der Muck von ihr sowie auch von anderen Kindern vor dem Großen beschützt würde; das sei schon oft passiert. (Oft?? War das ein Kinder-oft oder ein oft?). Langsam schwante uns, dass es sich hier nicht um eine einmalige Laune eines Älteren handelte, was für denjenigen vielleicht nur ein ‚unterhaltsames Austesten seiner Macht‘ bedeutete, sondern dass es sich für den Muck zu einer dauerhaften Belastung entwickeln könnte. Wir waren zwar nicht alarmiert, weil der Muck kein ausgeprägtes Angstverhalten zeigte und diese wiederholte Äußerung des Großen (‚ich nehm‘ Dich mit!‘) in Erwachsenenohren recht harmlos klingt, aber beiseite tun konnten wir das Thema nicht mehr; denn in Kleinkinderohren wirkt diese Äußerung sicherlich anders.  Weiterlesen…


Unsere Familien-Kur.

Wir haben dem Winter ein Schnippchen geschlagen und sind im Januar ein paar Tage in die kanarische Sonne geflogen! Das Verreisen in den kalten Monaten haben wir uns angewöhnt; es tut unserem Vitamin D Haushalt zu gut. Im  November 2016 waren wir schon einmal in diesem Familien Club und hatten uns das ganze letzte Jahr auf diese Urlaubstage gefreut. Zum Einen, weil wir im letzten Sommer wegen Muckmanns Eingewöhnung im Kindergarten quasi keinen gemeinsamen Urlaub hatten, und weil wir genau wussten, was uns dort erwarten würde: Eine Kurz-Kur! Alles, nur keine lästigen Alltagsaufgaben; es ist ein Club mit gehobenem Standard, bietet also eine gewisse Komfort-Zone (aber kein Luxus!). Dieser Urlaub begann genau dann, als wir durch das Eingangstor gingen und diesen kleinen, eigenen Kosmos betraten; das wussten wir genau. Nix mit erstmal ankommen und eingewöhnen, nein: Sogar das Schätzlein erkannte alles sofort wieder…! Dort existiert eine eigene Welt, in der es kein Bargeld gibt, was sehr angenehm ist, und in der wir uns als Teil eines Ganzen fühlten. Wenn man hier z.B. etwas verliert, kann man davon ausgehen, dass es jemand findet und es an der Rezeption abgibt; man beklaut ja die eigenen Leute nicht! Zugegeben waren wir letztes Jahr schon in diesem Paradies und haben viele Vorzüge dieser Art Urlaub genossen – zu lesen hier. Und noch mehr zugegeben waren wir jetzt wieder dort, weil es für uns Eltern eine echte Erholung und Erleichterung bedeutete; vor allem mit den Kindern. Wir legen sonst viel Wert auf aktiven Erkundungs- und Erlebnis-Urlaub und sind am liebsten ganz nah im Land und bei Leuten; aber dieser Urlaub hier hat eine andere Gewichtung: Hier wollen wir uns so gut wie möglich vom fremdbestimmten Alltag erholen; MIT den Kindern. Die Rechnung ist ja ganz einfach: Umso entspanntere Eltern, umso entspanntere Kinder; wir alle profitieren davon. Weiterlesen…


Nach besinnlicher Weihnachtszeit (und dem Stress davor) kommt zum Jahresende noch ein Beitrag, der schon ein paar Wochen liegt. Ein kleiner Lobgesang auf die Freuden der körperlichen Ertüchtigung! Für mich geht’s am 02.01.18 wieder los, dann bin I mim Radel da!

Bis vor kurzem hatten wir den Luxus 2 Autos zu besitzen. An meinem 17 Jahre alten Wagen war jetzt einiges kaputt gegangen und die Reparatur hätte €1.000 gekostet. Bei einem 17 Jahre alten Auto überlegt man sich das. Wir überlegen seit 5 Monaten. Da rückte plötzlich mein lang gehegter Lastenfahrrad-Traum in greifbare Nähe! Vorher hatten wir einen Fahrrad-Anhänger, der uns nie so richtig geheuer war, weil die Kinder weit hinter uns und so tief am Boden saßen.

Seit einigen Wochen haben wir jetzt unser neues Dreirad! Es hat 2 Räder vorne anstatt 2 hinten und damit ist es fast idiotensicher! Ihr kennt es vielleicht aus Holland; diese Räder mit der Holzkiste vorne dran, in die bis zu 4 Kinder passen. Besonders toll ist, dass ich während der Fahrt immer mit den Kindern reden, lachen und schimpfen kann! Weiterlesen…