Erst einmal muss ich sagen – es war gar nicht so schlimm. Bisher sind wir von allen Kinderkrankheiten verschont geblieben; irgendwann musste uns ja auch mal etwas ereilen. Natürlich waren Abbi und der Muck schon mal krank, aber es hält sich wirklich in sogar unterdurchschnittlichen Maßen. Außer Schnupfen, Magen-Darm oder mal ein Fieber hatten wir bisher: Einen Hauch von nichts.

Zur Hand-Fuß-Mund-Krankheit an sich:
Das ist eine hochansteckende Virusinfektion, die durch Schmierinfektion übertragen wird. Ansteckend ist man schon, bevor die Krankheitssymptome erkennbar sind, darum verbreitet sich die HFMK so schnell und viel. Die „falsche Maul- und Klauenseuche“ wird durch Speichel, Bläschensekret, aber sogar auch über kontaminierte Flächen übertragen! Und leider wid man auch nicht immun, das heißt: Man kann sich jedes Mal wieder anstecken.. Weiterlesen…

Die wunderbare Frau Confuss hat ihre erste, oben genannte Blogparade ins Leben gerufen. Dabei wirkt sie immer so entspannt und fehlerfrei… Was soll ich sagen, das Thema passt zu mir und außerdem war es mein Ziel, für diese Blogparade mit meiner eigenen Seite online zu gehen. Geschafft! Frau Confuss hat mir übrigens das letzte Quäntchen Überzeugung eingepflanzt, diesen Schritt zu wagen. Auch wenn sie das erröten wird, möchte ich ihr meine ehrliche Dankbarkeit ausdrücken. Danke, beste Frau Confuss!

1. Meinen ersten Fehler begehe ich direkt morgens:
Wenn es jemanden gibt, der nicht gerne früh aufsteht, dann bin ich das. Ich liebe Snoozen. Die nächsten 5 glücklichen Minuten im Bett sind einfach zu verlockend… Darum stehe ich jeden Tag einen Ticken zu spät auf und gerate dann oft in Stress. In meinem früheren Leben war ich Langschläfer. Mein Langschläferdasein endete aber abrupt mit dem Kennenlernen des Herrn Lampenhügel; der ist so ein früher Vogel. Furchtbar. Und jetzt mit den Kindern: Noch schlimmer. Da muss ich ja sogar mit aufstehen! Können die nicht mal bis 9 Uhr schlafen? Nur mal am Wochenende? Bitte! Aufstehen tue ich ja schon gerne – nur nicht so früh! MUSS denn das immer schon vor 7 Uhr sein? Ich gehe dafür einfach zu spät ins Bett. Ich habe ja bloß den zerstückelten Abend um überhaupt etwas erledigen zu können. Diese Zwischenabstände, in denen keins der beiden Kinder kräht und sie schlafen. Die muss ich doch nutzen! Darum dehne ich sie nach hinten aus und gehe wieder erst um 1 Uhr ins Bett. Ein Teufelskreis! Das gemeine daran ist, dass ich dann morgens auch mal unausstehlich bin – das ist ziemlich doof von mir, weil selbstverschuldet. Darum nehme ich mir täglich vor, das zu ändern.

2. Apropos Ungerechtigkeiten:
Ich hasse Ungerechtigkeiten. Ich kann sie gar nicht gut aushalten und wenn ich Zeuge einer Ungerechtigkeit werde, schalte ich mich meistens ein.
Das ist wie ein Reflex – ohne nachzudenken. Jemand Schwächeren zu unterstützen ist doch selbstverständlich. Aber Herr Lampenhügel schimpft mit mir, weil ich mich damit manchmal in brenzlige Situationen bringe. Neulich habe ich z.B. gesehen, wie eine Frau mit 3 Kindern in ihrem Auto blinkend am Straßenrand stand und geduldig auf einen Parkplatz wartete… Dann kam so ein …Arsch und nahm ihr ganz bewusst den Parkplatz weg. Alle rundherum haben es gesehen, keiner hat was gesagt. Ich dachte ich spinne! Ich also mit dem Kinderwagen über die Straße zu ihm hin… Weiterlesen…

img_4438-retuschiert-zugeschnitten

Das Schätzlein liebt es nackt zu sein oder eben fast nackt zu sein. Oftmals möchte sie sich entkleiden. Seit sie sprechen kann, sagt sie ziemlich oft: „Hmamma! Is möste nacke Aame sein.“ Beim Schlafen, im Winter, draußen oder drinnen; Außentemperatur egal. Neu ist jetzt „Is möste nacke Aame UN nacke Beine sein!“ Und dann zuppelt sie sich schon an ihren Klamotten herum. Woher hat sie das? Also ich bin eine Frostbeule und sie ist auch so ein Schmalhans…! Trotzdem pflegen wir allmorgendlich eine Diskussion darüber: Ich finde, dass es im Frühling noch zu kalt ist für nacke Aame und nacke Beine sein, sie hingegen findet das nicht. Wir diskutieren ziemlich anhaltend und keiner gibt auf. Argumente ziehen bei ihr nicht. Manchmal kann ich sie jedoch durch geschickte Ablenkungsmanöver betuppern und streife ihr dann einfach etwas über. „Huuuch – guck mal, Schätzlein, da draußen! Ein Fuuufleug!“ Aber die Diskussion wird dann mittags wieder aufgenommen, wenn der nächste Windelwechsel ansteht – mein Schätzlein hat ein Gedächtnis wie ein Elefant. Viele Sachen kann sie sich ja inzwischen schon alleine ausziehen. Schuhe z.B. und ihre geliebte Punke-Lenngins (eine gepunktete Leggins). Ist ja gut so. Aber in Unterhemd und Punke-Lenngins im Winter rauszugehen – meiner Meinung nach muss da Einhalt geboten werden. Weiterlesen…


Nicole vom Das-Elternhandbuch.de hat das Thema „Bin ich eine Babymutter ja oder nein?“ behandelt und zur Blogparade aufgerufen. Das hat mich dazu gebracht, endlich wieder zu Schreiben. Und das Geschriebene auf facebook zu posten, obwohl ich bisher keine Homepage hatte. Ja und dann hatte ich das große Glück, dass Nicole meinen Beitrag als Leitbeitrag ausgewählt und ihn auf ihrer Homepage gepostet hat!

Also: Blogparade: Bin ich eine Babymama?

Ich bin 38 Jahre alt und habe 2 Wunschkinder: Das Schätzlein, fast 3 Jahre alt und der Muck, knapp eineinhalb Jahre alt. Unsere Baby-babyzeit ist also erst 4 Monate her, noch gar nicht so lange. Den Mann dazu habe ich übrigens auch; ohne den hätte es den reellen(!) Wunsch nach Kindern nicht gegeben. Soviel zu uns.

In meinem früheren Leben vor den Kindern habe ich immer großspurig getönt: „Klar will ich Kinder haben. … Spääter!“ Die Schwangerschaft stellte ich mir problemlos vor; „aber die Geburt soll bitte jemand anderes für mich machen!“ Mit Babys konnte ich damals nicht wirklich etwas anfangen – ich hätte im Leben nicht gefragt, ob ich mal eins hochnehmen dürfte; das hätte ich aufdringlich gefunden und außerdem fühlte ich mich zu unbeholfen. Für mich lagen Babys auch immer nur herum und brauchten dazu noch eine 24 Std.-Betreuung. Also auch noch aufwendig das Ganze. Ich fand Babys ganz niedlich, aber trotz dem Kleinsein waren sie doch fremd.

KEIN BABYGEN IM BLUT?
Ich konnte mir mich in der notwendigen Bespaßerrolle auch nicht vorstellen. Es gibt aber ja Menschen, die haben ein Babygen im Blut. Die gehen initiativ auf die Kleinen zu und können sich unterhalten oder sie vom Weinen ablenken. Bewundernswert! Andere entwickeln beim Anblick von fremden Babys sogar Alleinunterhalterqualitäten. Mit Babysprache. Dann werden die Kleinen auch gerne mal angefasst; ungefragt und überall. An den Händen, im Sommer an den nackten Füßen, am besten noch im Gesicht herumgetätschelt. Fies. Distanzlos! Bei meinen Kindern bin ich da rigoros zur Löwin mutiert und habe nett aber bestimmt gesagt: „Bitte fassen Sie mein Baby nicht an!“ Zack. Hat eigentlich immer gewirkt. In der U-Bahn zum Beispiel. Eben noch die Hände in der Halteschlaufe eingehakt und dann den Schmu ins Gesicht des Schätzleins hingetatscht? Auf gar keinen Fall! Aber zurück zum Thema. Weiterlesen…


Der Sohn von der besten Frau Confuss zog sich übrigens auch einen Bruch im Handgelenk zu – eine Grünholzfraktur. Zum Glück erst ein paar Tage später – so konnte ich ihr hilfreiche Tipps geben, was es beim Gips-kriegen-für-Kleinkinder zu beachten gibt…

WIE IHM GESCHAH
Neulich img_3478-bearbeitetwaren wir bei Freunden zum Spielen. In einem Haus mit Treppe. Es kam,
wie es kommen musste – es passierte was: Der Muck legte sich auf der Treppe lang. Wie? Ich hatte es nicht gesehen. (Treppen sind noch nicht so seins im Alleingang.) Ich hörte ihn nur weinen und erkannte sofort, dass ihm etwas sehr weh tat. Weher als sonst.

Ein Glück konnte ich ihn recht schnell beruhigen und checkte ihn komplett durch. Leblos baumelnde Körperteile, klaffenden Wunden, Schwellungen oder blaue Flecke? Nix von alldem – puh! Bewegen konnte er alles und Schmerzen schien er auch keine zu haben. Er spielte dann auch weiter als sei nichts gewesen.

Am nächsten Tag bemerkte ich aber, dass er eine Schonhaltung eingenommen hatte. Er vermied es sein rechtes Handgelenk zu belasten und darum mussten wir doch zum Arzt! Ja – zu welchem Arzt geht man da? In die Uniklinik? In die Kinder-Notfallpraxis? Das wäre wohl übertrieben; wir waren ja nun wirklich kein Notfall. Ich machte für den nächsten Morgen einen Termin bei unserer Kinderärztin aus. Weiterlesen…