Es war ein wenig still um uns geworden die letzte Woche. Also auf dem Blog – zu Hause routierten wir. Um vorweg zu sagen: Es wird unschön, aber ohne Details, keine Angst. Ich musste es aber aufschreiben, weil es meine ganze letzte Woche bestimmt hat…

Wenn man 2 Kinder hat und eins davon an Brechdurchfall erkrankt, dann kann man getrost davon ausgehen, dass das andere Kind kürzlichst danach auch an Brechdurchfall erkrankt. Man kann weiterhin getrost davon ausgehen, dass es nicht lange dauert, bis auch der Mann im Haus, in unserem Fall der wunderbare Herr Lampenhügel (und der ist nie krank!) ebenfalls von dem – ich rate jetzt mal – Norovirus oder Rotavirus – heimgesucht wird. OBWOHL wir uns nach bestem Gewissen und peinlicher Hygiene täglich vielfachst die Pfoten gewaschen UND desinfiziert haben und uns damit wahrscheinlich auch noch den eigenen Säuremantel zerstört haben. Leider haben wir das Vielfachst-Waschen erst praktiziert, nachdem hier der… Scheiß… (Achtung, Doppeldeutigkeit folgt auch noch) ausgebrochen war, huaaargh! Da war’s eben schon zu spät.

Nun ja, durch eine Magen-Darm-Krankheit 3 recht niedergeschlagene Wesen im Hause zu haben, ist irgendwie zu ertragen, wenn es einem selbst ganz gut geht. Ging es mir aber nicht! Ich war just selbst mal krank, aber zum Glück nur ’normal‘ krank. Weiterlesen…

Vorgestern habe ich einen wirklich tollen Artikel bei miniandme gelesen, den sie unter der Rubrik „Montessori – Montag“ veröffentlicht hat. Darin stellte Jeannine das Thema „Mein eigener Waschtisch“ für ihre Tochter vor. Die Idee hat mich so begeistert, dass ich alles stehen und liegen ließ und sofort alles hier im Haus zusammensuchte…

Ich bin selbst ein Montessori Kind und habe eine Montessori Grundschule besucht, meine Maam (das Ömchen) hatte beruflich mit Montessori zu tun; also hatten wir Montessori auch zu Hause, und nun begegnet mir Montessori immer wieder im Alltag; nämlich mit meinen Kindern! Eigentlich jeden Tag und Euch geht das sicherlich auch so, nur wisst ihr es vielleicht gar nicht…? Meine Maam war es, die mich auf die Montessori-Erkenntnis aufmerksam gemacht hat, als sich vor gut 1.5 Jahren folgende Begebenheit zutrug:

Die ca. eineinhalbjährige Abbi war, nachdem sie das Laufen gelernt hatte, ständig den Bürgersteig herab- und wieder hinaufgestiegen. So ein Bürgersteig misst ca. 10-15 cm; für sie war es also ein großer Höhenunterschied und schwierig zu erklimmen. Rauf, links-tipp rechts-tipp, umdrehen und wieder runter, links-tapp rechts-tapp. Wieder umdrehen und wieder rauf, tipp tipp, … umdrehen und wieder runter, tapp tapp; sie hat das bestimmt 30 Mal hintereinander gemacht – immer wieder. Weiterlesen…


Jüngst haben wir bei Bombenwetter einen ganztägigen Ausflug in das schöne Freilichtmuseum in Lindlar gemacht – Achtung Ausflugstipp; auch ohne Kinder sehr sehenswert!

Vor genau einem Jahr waren wir schon einmal dort und weil es uns so gut gefiel, wird der Museums Besuch jetzt zur Tradition. Das Museum bietet tolle Einblicke in das Leben im bergischen Land um 19 Hundert. Es ist ein ökologisches Museum, worauf man direkt am Eingang hingewiesen wird; hier wird weitestgehend versucht Abfall zu vermeiden und auf dem großen Gelände steht z.B. kein einziger Abfalleimer! Jeder ist angehalten, seinen verursachten Dreck auch wieder mitzunehmen. Unser Tupperdosen-Geschwader stößt hier also auf bejahendes Annehmen. Leider verabschiedeten sich unser beider Handyakkus bald, weshalb wir nur sehr wenige Fotos machen konnten – irgendwie passte das aber auch ganz gut hierher – zum Leben in anno dazumal! Weiterlesen…


Auf der Seite zwetschgenmann.de läuft die Blogparade „Als ich 10 war„. Erst dachte ich, jooa. Dann fielen mir immer mehr Dinge ein, die bei mir los waren, als ich 10 war… ein super ThemaBlogparade Als ich zehn war! Man kann gar nicht anders, als persönlich werden… mit diesem Artikel könnt Ihr mich also ein gutes Stück besser kennen lernen. (Ob das von Vorteil ist?!)

Wir schreiben das Jahr 1987; da wurde ich 10 Jahre alt.

Ich wollte ein Junge sein
In meiner Kindheit habe ich mir recht lange gewünscht ein Junge zu sein. Mit meinen ratzeputze kurzen Haaren sah ich so aus wie einer und man hielt mich auch für einen. Nix vorpubertäres Mädchengehabe, keine Brust, kein Po – ich war spindeldürr. Auch img_5316Klamotten spielten bei mir noch gar keine Rolle – meistens trug ich die gebrauchten Sachen meiner großen Cousinen auf; das waren bedruckte Sweatshirts und 0815 Jeans oder Jogginganzüge! Mein Schuhwerk waren ausschließlich Turnschuhe oder sportliche Lederstiefel; mit Schuhen war ich schon immer eigen. Auf einem Straßenfest bin ich sogar mal von einem Trainer angesprochen worden, ob ich Lust hätte, bei denen im Fußballverein mitzuspielen. Klar hatte ich Lust; hab ich auch gemacht. So lange, bis klar war, dass ich ein Mädchen war. Da war’s mit dem Fußballspielen schon wieder vorbei. Adieu Profikarriere, Du warst mir vergönnt. Weiterlesen…


Vor ein paar Tagen habe ich auf Lisas schönem Blog geborgenundgeliebt.de den Gastbeitrag von Fledermama übers Langzeitstillen gelesen. Fledermama wohnt zurzeit in Shanghai und stillt ihren Sohn noch, der 1.3 Jahre alt ist. Sie hat bisher gute Erfahrungen gemacht, obwohl sie das in Asien gar nicht so erwartet hatte! Beim Lesen ihres Beitrags ist mir das Lichtlein aufgegangen, dass das Stillen ein Thema ist, das mich aktuell (also seit 3,5 Jahren) auch beschäftigt! Das hier ist aus meinen Überlegungen geworden:

Ich schätze mich glücklich, dass das Stillen bei meinen beiden Kindern völlig problemlos geklappt hat; das hatte ich mir immer gewünscht. Meine Gesundheit und die gesamte Situation hier haben es zugelassen, dass ich den Muck, heute fast 2 Jahre alt, bis heute stillen kann.

Ich hatte nie vor, meine beiden Kinder so und so lange zu stillen oder dann und dann abzustillen. Es ist alles von alleine so gekommen, wie es gekommen ist. Weiterlesen…